Personalabteilungen müssen zum Servicedienstleister werden

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Entwicklungen und Herausforderungen im medizinischen Arbeitsmarkt, die Beweggründe von Ärzten und die persönlichen Empfehlungen für ein erfolgreiches Recruiting

Personalabteilungen müssen zum Servicedienstleister werden

Entwicklungen und Herausforderungen im medizinischen Arbeitsmarkt, die Beweggründe von Ärzten und die persönlichen Empfehlungen für ein erfolgreiches Recruiting

Viele Gesundheitseinrichtungen haben aktuelle Entwicklungen noch nicht antizipiert. Heute ist es wichtig, eine eigene Marke aufzubauen – eine unverwechselbare, authentische Marke. Größere Klinikverbünde machen dies schon, haben Experten aus dem Bereich Marketing engagiert, die stetig das Employer Branding - so wir es mit unserem Employer-Branding-Konzept <a href="https://www.petergrill.at/fuer-gesundheits-einrichtungen/cooles-klinkum-2025/">Cooles Klinikum 2025</a> anbieten - vorantreiben. Das ist bei den kleinen und mittleren Gesundheitseinrichtungen noch nicht der Fall. Dabei verhilft eine starke Marke zur Gewinnung von Fachkräften.

Denn eine Marke steht für bestimmte Werte – wie beispielsweise tolle Weiterentwicklungsmöglichkeiten – und genau dies werden Ärzte bei ihrer Jobentscheidung mit ins Auge fassen. Im Vergleich zu der Situation vor sechs oder sieben Jahren hat sich hier aber schon einiges getan. Damals hatten sogar rund 20 Prozent der Gesundheitseinrichtungen noch gar keine eigene Homepage, auf der eine Marke hätte transportiert werden können. Und von denen wiederum, die eine Homepage besaßen, hatten wieder ungefähr 30 Prozent gar keine Stellenangebotsseite.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Kliniken gefordert sind, sich den geänderten Begebenheiten anzupassen. Sie müssen agieren, um Ärzte zu finden und an sich zu binden.

Dazu müssen die Personalabteilungen im Healthcare-Bereich noch mehr zum Servicedienstleister werden, sich von starren, langwierigen Bewerbungsprozessen lösen und schnell und klar reagieren. Dabei sollten sie stets den Bewerber samt seiner kompletten Familiensituation betrachten und ihm ein Gesamtpaket zur Verfügung stellen.

So können sie nicht nur neue Fachkräfte finden, sondern diese auch an sich binden. Denn ein Arzt, der im Hause bleibt, ist besser, als wieder neu rekrutieren zu müssen. Daher ist es ein wichtiges Thema, darauf zu schauen, dass es den Mitarbeitern gut geht und sie sich wohl fühlen. Angesichts des immer weiter wachsenden Fachkräftemangels sollten Kliniken auch direkt zugreifen, wenn sie einen Top-Kandidaten in Aussicht haben, auch wenn sie diesen erst in einem halben Jahr benötigen.

<h4>Heute sagen viele Kliniken, die erst in 3 Monaten eine offene Stelle haben, einem guten Bewerber ab, statt ihn gleich zu engagieren, auch wenn sie drei oder vier Monate überbrückungsweise auch ohne Bedarf das Gehalt zahlen müssen.</h4>

Das Interview führte Denise Krell vom dt. Ärzteverlag. (Fotocredit: Credoweb)


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